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Pressemitteilung

Europäischer Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung

ÖDP: Gemeinsam für Gleichberechtigung!

Anlässlich des Europäischen Protesttages am 5. Mai erhebt die Ökologisch-Demokratische Partei (ÖDP) die Forderung nach der gleichberechtigten gesellschaftlichen Teilhabe aller Menschen mit Behinderung. Die in der UN-Menschenrechtskonvention formulierten Grundsätze und Rechte behinderter Menschen müssten überall zur Anwendung kommen, so Marina Fraas, Mitglied im Bundesverband der Jungen Ökologen (JÖ) und Trägerin des Motivations-Preises 2014 der Deutschen Schlaganfall Hilfe.

Der Aktionstag fand erstmalig am 5. Mai 1992 statt, initiiert von der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben Deutschland (ISL). Er wird jährlich von immer mehr Organisationen und Verbände etc. ins Leben gerufen, dieses Jahr zum 23. Mal.                                       

Am 5. Mai soll auf die Situation von Menschen mit Behinderung in Deutschland aufmerksam gemacht werden mit dem Ziel, eine gleichberechtigte Teilhabe aller Menschen in der Gesellschaft zu garantieren, egal mit welcher Einschränkung, egal mit welchem Handicap. Es müsse, so Marina Fraas, der immer noch vorhandene Graben zwischen den im Grundgesetz verankerten Rechten und dem Anspruch auf Gleichberechtigung für alle Menschen überwunden werden. Ein gemeinsames politisches und gesellschaftliches Eintreten sei nötig, um den Rechten von Menschen mit Behinderung und der Forderung nach einer Gesellschaft für alle Menschen Nachdruck zu verleihen.                

Rund um den 5. Mai finden überall im europäischen Raum Aktionen statt. Zahlreiche Verbände und Organisationen der Behindertenhilfe sowie –selbsthilfe würden Informationen anlässlich von Podiumsdiskussionen, Gesprächen, Demonstrationen und anderen Aktionen Aufklärung anbieten. Die ÖDP-Politikerin bittet die zivilgesellschaftliche Öffentlichkeit um rege Beteiligung zur Überwindung von Vorurteilen. Die Behindertenbewegung mache, so Marina Fraas, deutlich, dass es eines Europas für ALLE bedarf. „Ein Europa, in dem die Menschenrechte und die Würde behinderter Menschen gewahrt werden, muss das Ziel sein. Exklusion muss durch Inklusion ersetzt und beispielhaft praktiziert werden“, so der Wunsch von Marina Fraas.

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