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Pressemitteilung

MdEP Buchner (ÖDP): Nein zum Missbrauch Minderjähriger als Kindersoldaten

Protest-Transparent der Passauer UNICEF-Hochschulgruppe schafft es bis ins Europaparlament

Ein Protest-Transparent der Passauer UNICEF-Hochschulgruppe gegen den Missbrauch Minderjähriger als Kindersoldaten hat es bis ins Europäische Parlament geschafft. Die Studentinnen Sofie Voigt, Marlene Wegener und Lotte Neubauer motivierten beim „Red Hand Day“-Aktionstag an der Passauer Uni viele Studierende, den Missbrauch von Mädchen und Jungen als Kindersoldaten mit roten Handabdrücken öffentlich anzuklagen. Nun ist das so entstandene Transparent auf einem Umweg über das Passauer Rathaus im Europäischen Parlament angekommen, wo sich Menschenrechtspolitiker mehrerer Parteien für das Engagement der Passauer bedankten.

 

Die Studentinnen übergaben das Transparent Bürgermeister Urban Mangold in seinem Amtszimmer, der die Abgeordneten aller Parteien über die Passauer Aktion informierte und das Transparent schließlich an den Europaabgeordneten Prof. Dr. Klaus Buchner (ÖDP) weiterleitete, der im Menschenrechtsausschuss des Europäischen Parlaments sitzt. Buchner wiederum übergab das Transparent kürzlich in Brüssel auf einer Fachtagung zum Schutz der Kinder vor bewaffneten Konflikten.

Zehntausende Mädchen und Jungen werden nach Angaben von UNICEF weltweit als Kindersoldaten missbraucht. Gesicherte Zahlen fehlten zwar, doch manche Schätzungen gingen von bis zu 250.000 Kindersoldaten weltweit aus. Mit der Aktion "Red Hand Day" wollen UNICEF-Hochschulgruppen vielerorts ein Zeichen setzen.

Foto (von links): Europaabgeordneter Prof. Dr. Klaus Buchner (ÖDP), die schwedische Abgeordnete Anna Maria Corazza Bildt (EVP), Vertreterinnen von UN, EU und NGO sowie (von rechts) Sandy Blanchet von UNICEF und die französische Abgeordnete Nathalie Griesbeck (ALDE) mit dem Passauer „Red Hand Day“-Transparent.

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